IDEENsprINGen

Ingenieurbauwerk Skisprungschanze

Das Skispringen ist neben einigen anderen Skisportarten eine der ersten olympischen Winterdisziplinen. Schon seit der ersten Winterolympiade im Jahre 1924 gehört diese in Norwegen erfundene Sportart zum festen Programm des sportlichen Groß-ereignisses.

Um diese Wettbewerbsdisziplin bestreiten zu können, braucht es geeignete Sprungschanzen.

Dabei ist es Aufgabe der Ingenieure, die geometrischen Gegebenheiten von Anlauf, Schanzentisch, Aufsprung und Auslauf zu berechnen, den Bau der Schanze zu planen und die bauliche Umsetzung zu überwachen.

Damit sind Sprungschanzen wichtige Ingenieurbauwerke, die ohne die technischen Fähigkeiten der Ingenieure weltweit nicht zu verwirklichen wären. Die modernsten Sprungschanzen sind derzeit die Holmenkollen-Sprungschanze in Oslo (Norwegen), die Bergisel-Schanze in Innsbruck (Österreich) und die neue Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen (Deutschland).

Wettbewerb

Die Ingenieurkammern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und des Saarlandes rufen 2010/2011 erneut zu einem kreativen und technischen Schülerwettbewerb für Ingenieurtalente auf.

Es soll für einen Wintersportort eine Großschanze geplant und als Modell gebaut werden. Die Sprungschanze soll ein lokales Wahrzeichen werden. Dabei muss sie ein Gewicht von mindestens 300 Gramm an der Startfläche der Anlaufbahn tragen können. Ebenso soll eine Weitenmessung mit einer handelsüblichen Glasmurmel (ca. 16 mm Durchmesser, Gewicht ca. 5 bis 5,5 Gramm) durchgeführt werden.

Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schülerinnen und Schülern aller allgemein- und berufsbildenden Schulen. Für die Konstruktion der Skisprungschanze (Anlauf und Schanzentisch) dürfen als Werkstoffe Papier, Karton, Holz (max. 8 mm stark) Klebstoff, Schnur und Draht sowie Stecknadeln und Folie Verwendung finden. Einige maßstäbliche Vorgaben (siehe Skizze) müssen beachtet werden. Die Bodenplatte aus Holzwerkstoff muss den Abmessungen 80 x 20 cm (Stärke bis 2 cm) entsprechen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der baulichen Konstruktion der Schanze.

Weiter zur Online-Anmeldung

Bewertungskriterien

Die Bewertung der eingereichten Modelle erfolgt in zwei Alterskategorien. Dabei treten alle Schülerinnen und Schüler bis zur Klassenstufe acht sowie ab der Klassenstufe neun gegen-
einander an. Neben der Einhaltung der vorgegebenen
Materialien und Abmessungen sowie dem Bestehen des
Belastungstests bewertet die Jury die Konstruktion, die Gestaltung sowie die Verarbeitungsqualität der Modelle. Die Jury
berücksichtigt einen Klassenstufenfaktor und behält sich vor, die Weitenmessung in die Bewertung einfließen zu lassen.

 

Die Landeswettbewerbe stehen unter der Schirmherrschaft von:

Ministerin
Prof. Dr. Marion Schick

 

Ministerin
Dorothea Henzler

 

Ministerin
Doris Ahnen

 

Minister
Klaus Kessler

 

Ministerin
Prof. Dr. Birgitta Wolff 

 

Der Gesamtwettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von:

Bundesministerin
Prof. Dr. Annette Schavan

 

Die Landeswettbewerbe werden ausgelobt von den Ingenieurkammern in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt.

Ingenieurkammer Baden-Württembereg Ingenieurkammer Hessen Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz Ingenieurkammer des Saarlandes Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt